Das Periodensystem der Elemente: Ordnung im Kosmos
Das Fundament der modernen Chemie
Das Periodensystem der Elemente (PSE) ist eines der mächtigsten Werkzeuge der Naturwissenschaften. Im Jahr 1869 unabhängig voneinander von Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer entwickelt, ordnet es alle bekannten chemischen Elemente nach ihrer Ordnungszahl (der Anzahl der Protonen im Atomkern) und ihren chemischen Eigenschaften.
Die waagerechten Zeilen werden als Perioden bezeichnet und stehen für die Anzahl der Elektronenschalen eines Atoms. Die senkrechten Spalten bilden die Gruppen. Elemente innerhalb derselben Gruppe besitzen die gleiche Anzahl an Außenelektronen (Valenzelektronen) und zeigen daher ein sehr ähnliches chemisches Reaktionsverhalten.
Der Aufbau eines Element-Kästchens
Jedes der derzeit 118 offiziell bestätigten Elemente besitzt im Periodensystem einen festen Platz. Ein einzelnes Kästchen liefert dem Wissenschaftler auf einen Blick drei fundamentale Kennzahlen:
- Die Ordnungszahl: Sie steht meist oben links und gibt die exakte Anzahl der Protonen im Kern (und damit auch der Elektronen in der Hülle) an.
- Das Elementsymbol: Ein international gültiges Kürzel aus ein oder zwei Buchstaben (z. B. H für Wasserstoff, Fe für Eisen).
- Der Elementname: Die vollständige Bezeichnung des Elements in deutscher Sprache.